Leben und Wohnen
im Alter in Hamburg

Wir finden gemeinsam die passende Einrichtung in Hamburg & Umgebung

Pflegeheime und Betreutes Wohnen in Hamburg und Umgebung

In ganz Deutschland und auch in Hamburg ist die Nachfrage nach Wohnmöglichkeiten im Alter größer als das Angebot. Es gibt zu wenige Wohn- und Unterbringungsmöglichkeiten für ältere Menschen, insbesondere für pflegebedürftige Personen; die „Schere“ klafft immer weiter auseinander. Eine Besserung der Lage ist für die kommenden Jahre nicht in Sicht. Wissenschaftlich gestützte Prognosen gehen davon aus, dass sich die Lage erst ab dem Jahr 2060 entspannen wird.

Auffällig an der Situation in Hamburg ist, dass es hier, gemessen an der Einwohnerzahl, ein großes Angebot an Service-Wohnungen gibt (Quelle: Zensus). In Hamburg gibt es außerdem viele Alten- und Pflegeheime, die zugleich Plätze im Betreuten Wohnen anbieten.

Die Einzelzimmervorgabe bei Hamburger Pflegeheimen

Zum 1. Januar 2010 ist in Hamburg das bisher bundesweit geltende Heimgesetz durch ein Landesgesetz abgelöst worden. In diesem Gesetz ist geregelt, dass der Bewohner eines Hamburger Pflegeheims Anspruch auf ein eigenes Appartement oder ein Einzelzimmer (mind. 14 m²) hat. Es gibt allerdings in dem Gesetz eine Ausnahme: Die Einzelzimmerregelung gilt nur für Pflegeeinrichtungen, die ab 2012 gebaut wurden, oder für neu errichtete Häuser oder sanierte Gebäudeteile bei älteren Einrichtungen.

Welche Möglichkeiten und Einrichtungen gibt es für altersgerechtes Wohnen in Hamburg?

In Hamburg gibt es rund 500 Einrichtungen für Senioren, von der luxuriösen Seniorenresidenz, den Alten- & Pflegeheimen, Seniorenwohnanlagen bis hin zu den Senioren-Wohngemeinschaften, die auch in Hamburg stark im Trend liegen. Den größten Anteil bilden die Alten- und Pflegeheime mit rund 250 Senioreneinrichtungen in Hamburg und Umgebung.

Während man die luxuriösen Seniorenresidenzen an der Elbe und in den Elbvororten findet, sind die Pflegeheime über die ganze Hansestadt verteilt.

Pflege in Hamburger Alten- & Pflegeheimen

In Pflegeheimen leben Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, einen eigenen Haushalt zu führen. In Hamburg gibt es rund 250 Seniorenheime – ausgerichtet auf den vollstationären Pflegebedarf und auf Kurzzeit- und Verhinderungspflege. Die Auslastung liegt seit Jahren konstant bei ca. 86%. Das erklärt, warum es so schwierig ist, einen geeigneten, freien Platz in einem Seniorenheim in Hamburg zu finden. In der Hansestadt sind solche Einrichtungen über das ganze Bundesland verteilt. Seit der Jahrtausendwende gibt es auch Einrichtungen, die sich auf bestimmte Krankheitsbilder und Pflegeprofile spezialisiert haben. Einige Alten- und Pflegeheime des Diakonischen Werks (DW) in Hamburg haben speziell für an Demenz erkrankte Personen eigene “geschützte” bzw. “beschützte” Bereiche, um zu verhindern, dass Bewohner unerlaubt die Einrichtung verlassen.  

Wohnen in Hamburger Seniorenwohnungen

Diese Wohnanlagen sind für ältere Menschen gedacht, die einen geringen Betreuungs- bzw. Pflegebedarf haben und sich weitgehend selbst versorgen können.

Günstige Seniorenwohnungen im Hamburg bekommt man vor allem mit Wohnberechtigungsschein. Insbesondere die SAGA – ein kommunales Wohnungsunternehmen in Hamburg – hat immer wieder freie Wohnungen für Senioren. Weitere Angebote gibt es u. a. von der fluwog – einer Hamburger Baugenossenschaft – die im Bereich Service-Wohnen eine Kooperation mit der Martha Stiftung eingegangen ist. Empfehlenswert sind die Service Wohnungen Iserbrook des Arbeiter Samariter Bundes (ASB) in Hamburg-Altona.

Betreutes Wohnen in Hamburger Seniorenresidenzen

Als Zielgruppe von Seniorenresidenzen in Hamburg gelten ältere, wohlhabende Personen, die es sich leisten können, mehrere tausend Euro für ein Leben im Luxus auszugeben. Seniorenresidenzen sind die schönste und angenehmste Form von Wohnen im Alter. Für Komfort und Luxus ist gesorgt. In Hamburg und Umgebung finden sich etwa 35 Residenzen. Für eine Metropole wie Hamburg ist das keine besonders hohe Zahl im Hochpreis-Segment. Die Anlagen im „Betreuten Wohnen“ liegen häufig direkt an der Elbe oder in Flussnähe wie das Augustinum Hamburg oder der Rosenhof in Ahrensburg, der sich am Ahrensburger Schloss befindet. Diese Einrichtungen liegen in sehr guten Wohnlagen wie Klein Flottbek. Dort findet sich auch die empfehlenswerte Elbschloss-Residenz.

Sonderform: Intensivpflege-WGs und Seniorenwohngemeinschaften in Hamburg

Diese Einrichtungsart, in Hamburg auch Wohn-Pflege-Gemeinschaften genannt, bietet häufig eine familiäre Atmosphäre und ist eine gute Alternative zu großen stationären Einrichtungen. Ältere Bewohner von Hamburger Seniorenwohngemeinschaften sind nicht nur Personen, die wenig oder nur ambulante Pflege brauchen. Es gibt auch Intensiv-Wohngemeinschaften in Hamburg, in denen sehr pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad 5 leben. Nicht selten sind das Personen mit Trachealkanüle, die bettlägerig sind. Eine empfehlenswerte Intensiv-WG befindet sich in Halstenbek, betrieben vom Pflegedienst Panda.

Nützliche Adressen und Links zum Thema “Altersgerechtes Wohnen in Hamburg”

Eine wichtige Anlaufstelle zur Qualität in Hamburger Heimen ist die Wohn-Pflege-Aufsicht (unabhängige staatliche Stelle in jedem Hamburger Bezirksamt)

https://www.hamburg.de/wohn-pflege-aufsicht/

Suche nach der für Sie zuständigen Heimaufsicht

https://www.hamburg.de/behoerdenfinder/hamburg/11259084/

Wichtige Informationsquelle für Senioren in Hamburg

Senioren Hamburg – hamburg.de

Nützliche Informationen zum Thema Pflege im Altenheim in Hamburg

https://www.hamburg.de/pflege-im-heim/

Rechte und Pflichten für Hamburger Alten- und Pflegeeinrichtungen

https://www.hamburg.de/rechte-und-pflichten/